Kleines Lexikon für Begriffe rund um Energie, Bau und Baubiologie

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A

Aufwandszahl ep

Die Aufwandszahl stellt das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen dar und ist somit der Kehrwert des Nutzungsgrades.

B

Bedarf

Rechnerisch ermittelte Größen für Wärme- und Energiemengen aufgrund festgelegter Randbedingungen.

Blower-Door-Test

Bei diesem Test wird die Luftdichtigkeit eines Gebäudes gemessen. In einen Tür- oder Fensterrahmen wird die Blower-Door eingesetzt und das Gebäude quasi aufgeblasen. Dann kann man messen , wo es undicht ist.

Brennwert und Heizwert

Bei Brennstoffen unterscheidet man zwei Wärmewerte: der Brennwert ist die Wärmemenge, die bei vollständiger Verbrennung eines Brennstoffes freigesetzt wird, incl. Abgaswärme. Der Heizwert dagegen berücksichtigt nur die Wärme, die ohne Abgaskondensation nutzbar ist. Beim Erdgas liegt der Brennwert deutlich höher als der Heizwert- um 11%. Deshalb können moderne Brennwertgeräte bezogen auf den Heizwert einen Wirkungsgrad von über 100% haben. In herkömmlichen, alten Heizungsanlagen wird ein fossiler Energieträger verbrannt. Die heißen Abgase werden anschließend durch einen Kamin ins Freie geleitet. In Brennwertgeräten werden die Abgase so stark abgekühlt, dass der im Abgas enthaltene Wasserdampf kondensiert. Die so freiwerdende Kondensationswärme wird dabei für die Wärmeerzeugung mitgenutzt.

Biotop

Lebensraum einer bestimmten Tier- oder Pflanzengesellschaft von einheitlicher, gegenüber seiner Umwelt abgegrenzter Beschaffenheit (z.B. Teich, Moor).

C

clo

von clothing units. Dies ist der Isolationswert der Kleidung. 1clo entspricht dem Wärmeleitwiderstand 160 m² K/kw

D

dena

Deutsche Energieagentur

E

Endenergie

ist die Energie, die direkt vom Verbraucher als Energie genutzt, das heißt gekauft wird. Z.B. Strom, Gas, Fernwärme, Mineralöl, Kohlebriketts oder Holz. Dieser Wert kann nur auf Ihrer Rechnung abgelesen werden. Der rechnerische Endenergiebedarf soll sich dieser Endenergie möglichst nähern. Hierfür müssen aber Randbedingungen angenommen werden, die selten der Realität entsprechen, da man beispielsweise nie weiß wie streng der Winter wirklich ist.

Endenergiebedarf

(Jahresheizenergiebedarf) Energiemenge, die für die Gebäudeheizung unter Berücksichtigung des Heizwärmebedarfs und der Verluste des Heizungssystems sowie des Warmwasserwärmebedarfs und der Verluste des Warmwasserbereitungssystems aufgebracht werden muss. Der Endenergiebedarf bezieht die für den Betrieb der Anlagentechnik(Pumpen, Regelung ect.) benötigte Hilfsenergie mit ein, sollte aber nach den benutzten Energieträgern differenziert werden.

Energiebedarfsausweis

Für neu errichtetet Gebäude wird über die EnEV die Ausstellung eines Energiebedarfsausweises gefordert. Dieser fasst die wesentlichen Komponenten des Nachweisverfahrens zusammen und weist zusätzliche Kenngrößen aus. Im Dokument wird weiterhin der Endenergiebedarf angegeben. Dieser kann aufgrund der pauschalen Randbedingungen und des unterschiedlichen Nutzerverhaltens erheblich vom tatsächlichen Verbrauch abweichen und ist daher nur zum Vergleich der energetischen Qualität von Gebäuden geeignet.

Energielabel

ist ein einheitliches Etikett für Haushaltsgeräte. Es enthält u. a. Angaben zum Energieverbrauch. Geräte mit dem niedrigsten Verbrauch werden mit der Energieeffiziensklasse A und Geräte mit dem höchsten Verbrauch mit der Energieeffiziensklasse G bezeichnet. Ab 2006 wird dieses Label zum Teil auch für den Energiepass für Gebäude verwendet.

Energiepass

Nach der EU-Richtlinie über die "Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden" muss ab 2006 für jedes Gebäude bei Verkauf oder Vermietung ein Energiepass vorgelegt werden. Der bundeseinheitliche Energiepass ist von der dena (Deutsche Energieagentur) entwickelt worden. Kernstück des Energiepasses ist ein Energiekennwert auf Basis des errechneten Energiebedarfs des Gebäudes. Danach wird das Gebäude durch ein Energielabel in eine Klasse eingeordnet.

Energiesparhaus 40 + 60

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, fördert den Bau von Energiesparhäusern durch die Vergabe zinsgünstiger Darlehen. Dabei werden zwei Typen unterschieden und gefördert:
Energiesparhaus 60 (Heizenenergiebedarf ≤60 kWh/m²a)
Energiesparhaus 40 (Heizenergiebedarf ≤ 40 kWh/m²a)

EnEV

Energieeinsparverordnung vom 21.November 2001 löste die bis dahin gültige Wärmeschutzverordnung ab. Die EnEV regelt die Anforderungen an die Begrenzung des Jahres-Heizwärmebedarfs von Neubauten. Sie stellt auch Anforderungen an deren Dichtigkeit.
Sie regelt auch Nachrüstpflichten für vorhandene Gebäude und deren Anlagen, sowie Mindestanforderungen für Sanierungen und Anbauten.

Emission

Jegliche Art der Abgabe von Stoffen, Energien und Strahlen an die Umgebung durch eine bestimmte Quelle wird als Emission bezeichnet. Häufig handelt es sich bei der Bezeichnung um die Schadstoffe bzw. Schadenergien.

F



G



H

Hackschnitzelheizung

Relativ teuer bei der Investition der Heizanlage, aber sehr robust und bei Verwendung von eigenen Holzabfällen fast kostenlos im Betrieb (meist in der Landwirtschaft oder bei Biomassenahwärmenetzen in Verwendung). Wie jede moderne Biomasseheizung CO2-neutral und schadstoffarm.

Heizenergiebedarf

Berechnete Energiemenge, die dem Heizungssystem des Gebäudes zugeführt werden muss, um den Heizwärmebedarf abdecken zu können. (dem Wärmeerzeuger zugeführte Brennstoffmenge)

Heizgrenztemperatur (Basistemperatur)

Außenlufttemperatur, ab der ein Gebäude bei einer vorgegebenen Raumlufttemperatur nicht mehr beheizt werden muss.

Heizwärmebedarf

Werden Gebäude nach ihrem Energiebedarf klassifiziert, gilt als Parameter der Jahres-Heizwärmebedarf. Dabei ist der Energiebedarf für Warmwasser, Haustechnik und Klimaanlagen zur Kühlung nicht eingeschlossen. Der Jahres-Heizwärmebedarf ist die Energiemenge, welche das Heizsystem für alle beheizten Räume im Verlauf eines Jahres bereitzustellen hat. Er wird gemessen in der Maßeinheit KWh/m² a (Kilowattstunden je Quadratmeter Grundfläche und Jahr).

HEPA-Filter

HEPA-Filter sind Schwebstofffilter (High Efficiency Particulate Air). Eine EU-Norm teilt sie nach dem Rückhaltevermögen im Partikelgrößenbereich von 0,04 bis 1,0 Mikrometern in verschiedene Klassen ein. Die Filter der Klasse 11 halten 95 Prozent zurück, die der Klasse 13 sogar 99,95 Prozent. Außer dem Hausstaub können diese Filter auch Ausscheidungen von Milben, Pollen und Bakterien filtern.

hydraulischer Abgleich

Beim hydraulischen Abgleich werden die Strömungswiderstände im Heizkreissystem so austariert, dass jeder Heizkörper so viel Wasser erhält, wie er für die Beheizung des Raumes, im dem er steht, benötigt. Die Heizkreispumpen und die Heizkurve wird ebenfalls angepasst. Wird eine Heizungsanlage so eingestellt, erhält auch der Heizkörper, der am weitesten von der Pumpe entfernt ist, genügend heißes Wasser, um den Raum optimal zu erwärmen.

I

Interner Wärmegewinn

Viele elektische Geräte und Lampen verbrauchen Energie, und geben dabei Wärme ab. Auch die Menschen geben Energie in Form von Wärme an die Umgebung ab. Diese Wärme, unterstützt sozusagen die Hausheizung. Bei gut gedämmten Niedrigenergie- oder Passivhäusern spielt dieser interne Wärmegewinn bezogen auf den gesamten Verbrauch bereits eine nicht zu verachtende Rolle. Er wird in einigen Berechnungen deshalb auch berücksichtigt.

J



K

Klima

Gesamtheit aller meteorologischen Erscheinungen innerhalb eines größeren Zeitraumes (Jahr, Jahrhundert oder mehr) für eine bestimmte Region.Faktoren sind beispielsweise: Wärmerückstahlung der Erde, Sonneneinstrahlung, Wasserdampfgehaltder Luft, Wind, Luftdruck, Staub-und CO2-Gehalt der Luft.

Klimarahmenkonvention

Auf dem “Erdgipfel“ 1992 in Rio de Janeiro wurden die ersten Schritte zum weltweiten Klimaschutz vereinbart.” 154 Staaten unterzeichneten die Klimarahmenkonvention mit der Verpflichtung Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels zu ergreifen.

Klimatisierung

Die Einstelllung der Luft in geschlossenen Räumen auf eine bestimmte Temperatur und Feuchtigkeit durch Klimaanlagen nennt man Klimatisierung.

Kohlendioxid

ist ungiftig und bis zu 2,5 Vol. Prozent in der Luft unschädlich, 4-5 Prozent wirken betäubend und mehr als 8 Prozent tödlich (Erstickung). Das Kohlendioxid-Problem besteht darin, dass das unschädliche und sogar für das irdische Leben notwendige Kohlendioxid (CO2) Hauptverursacher des zusätzlichen Treibhauseffekts ist, der das Weltklima zu verändern droht.

Kyoto-Protokoll

1997 unterzeichneten die Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention in Kyoto, Japan das sogenannte Kyoto-Protokoll. In dem Protokoll verpflichten sich die industriestaaten verbindlich,die 6 wichtigsten Treibhausgas Emissionen im Zeitraum 2008-2012 um mindestens 5% unter die Werte von 1990 zu senken.

L

Latentwärmespeicher

Unter Latentwärmespeicher versteht man die Speicherung von Wärme in einem Material, welches einen Phasenübergang, z.B. fest-flüssig, erfährt. Bei der Speicherung von Wärme in das Speichermaterial beginnt das Material beim Erreichen der Temperatur des Phasenübergangs zu schmelzen und erhöht dann, trotz weiterer Einspeicherung von Wärme, seine Temperatur nicht, bis das Material komplett geschmolzen ist. Erst dann tritt wieder eine Erhöhung der Temperatur auf. Die eingespeichterte Wärme ist also eine versteckte Wärme, man nennt sie auch latente Wärme.

Luftwechselrate

gibt an, wie oft innerhalb eines bestimmten Zeitraumes das in einem Raum enthaltene Luftvolumen vollständig ausgewechselt wurde. Dies geschieht z.B. auch durch die Fugen von Fenster und Türen.

M



N

Niedrigenergiehaus

Niedrigenergiehäuser sind Häuser, die deutlich weniger Heizenergie verbrauchen als Standardbauten bis 2-2002 die nach der bis dahin gültigen Wärmeschutzverordnung gebaut wurden. Der Heizwärmebedarf liegt bei N. um etwa 30 - 50 % niedriger. Typische Verbrauchswerte von N. sind 50 - 70 kWh pro m² und Jahr. Dies entspricht etwa 3 - 7 l Heizöl bzw. 3 - 7 cm³ Erdgas pro m² und Jahr.

Nullenergiehaus

Als Nullenergiehaus wird meist ein Haus bezeichnet, das über ein Jahr gesehen energieneutral ist. Das heißt, das jede Energie (auch elektrische) ausgeglichen bilanziert. Vom echten energieautarken Haus unterscheidet es sich im Zeitverhalten, da bei einer echten Energieautarkheit zu jedem Zeitpunkt die benötigte Energie selbst erzeugt wird. Beim Nullenergiehaus wird aber die Energieunabhängigkeit nur als Jahresbilanz gefordert. In der praktischen Ausführung müssen solche Häuser entweder mit PV-Anlagen oder mit Blockheizkraftwerken ausgerüstet werden, da in Summe auch kein Strom bezogen wird. Allerdings können günstigere netzgekoppelte Anlagen verwendet werden (beim echten energieautarken Haus muss auch ein Inselbetrieb möglich sein).

O

Ökologie

Wissenschaft von den Beziehungen der Organismen untereinander und mit ihrer Umwelt.

P

Passivhaus

Passivhäuser sind Gebäude, in denen eine behagliche Temperatur sowohl im Winter als auch im Sommer mit extrem geringem Energieaufwand zu erreichen ist. Die Qualitätskriterien für Passivhäuser werden maßgeblich vom Passivhaus Institut Darmstadt (PHI), Dr. Wolfgang Feist, aufgestellt. Für Wohngebäude gelten die folgenden, wesentlichen Kriterien: Heizenergiekennwert ≤ 15 kWh/(m²a) Primärenergiekennwert ≤ 120 kWh/(m²a) Luftdichtheit der Gebäudehülle n50 ≤ 0,6 /h

Pellets

Gepresstes Sägemehl ohne Zusatzstoffe. Holzpellets sind kleine zylinderförmig Presslinge mit ca. einem Durchmesser von 6 mm. Der Brennstoff ist nach DIN 51731 bzw Ö-Norm M7135 definiert. Für die Befüllung der Pelletöfen dürfen nur genormte Pellets verwendet werden.

Pelletheizung / Pelletofen

Holzheizung mit dem Komfort einer Ölheizung, da es eine automatische Förderung für die Pellets in der Ofen gibt. Bei der Investition etwas teurer, im Betrieb dafür sehr günstig. Wie jede Biomasseheizung ist eine Pelletheizung CO2-neutral. Durch die regionale Verfügbarkeit ist dieser Brennstoff kriesensicher.

Phasenverschiebung

Die Phasenverschiebung ist die Zeitspanne, die eine Temperaturwelle benötigt, um von der Außenseite eines Bauteiles auf die Innenseite zu gelangen. Je größer die Phasenverschiebung, desto länger wird die Aufheizung des Gebäudeinneren verzögert. Vergleich: 18cm Mineralfaser : 5,9 h; 18 cm moderner Naturdämmstoff erzielt 13,7 h.

Primärenergiebedarf

Energiemenge, die zur Deckung des Endenergiebedarfs benötigt wird unter Berücksichtigung der zusätzlichen Energiemenge, die durch vorgelagerte Prozessketten bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der jeweils eingesetzten Prozessketten außerhalb der Systemgrenze “Gebäude“ bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der jeweils eingesetzten Brennstoffe entstehen. Die Primärenergie kann als Beurteilungsgröße für ökologische Kriterien, wie z.B. CO 2 Emissionen herangezogen werden.

Primärenergieträger

sind die Energieträger, die am Anfang der energetischen Prozesskette stehen, d.h. die noch nicht einer grundlegenden Be- oder Verarbeitung unterzogen wurden. (z.B. Rohbraunkohle, Steinkohle, Erdgas, Klärgas, Brennholz, Wasserkraft).

Pufferspeicher

Der Pufferspeicher dient zur Wärmespeicherung. Die vom Kessel abgegebene Wärme kann für mehrere Tage gespeichert werden und geht nicht verloren.

Q



R

R = Wärmedurchlasswiderstand

Der Wärmedurchlasswiderstand ist der Widerstand, den ein Bauteil dem Verlust von Wärme entgegensetzt. Er ist der Maßstab für den Wärmeschutz der Bauteile. Je größer der Wärmedurchlasswiderstand eines Bauteils ist, um so größer ist die Wärmedämmung.

RAL-Farbnummern

Seit 1927 sorgt RAL für eine gemeinsame Sprache, wenn es um Farben geht. RAL hat die Fülle von Farben standardisiert, ihnen Nummern und Namen gegeben. Diese Standards sind für jeden verständlich und verbindlich - weltweit!

Rsi

Wärmeübergangswiderstand innen

Rse

Wärmeübergangswiderstand außen

Radiator

Radiator ist ein anderer Begriff für Gliederheizkörper.

S

Stickoxide

Die Gase Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2) werden unter dem Begriff NOx (Stickoxide) zusammengefasst. Als Mitverursacher von saurem Regen schädigen NOx Baustoffe, Metalle, Kunststoffe, Vegetation, Böden und Gewässer (höhere Nitratwerte). Stickstoffdioxid ist ein starkes Reizgas und wirkt auf Schleimhäute, Atemwege und beeinträchtigt die Lungenfunktion.

Stückholzheizung /Stückholzkessel

Eher im landwirtschaftlichen Bereich oder als Kachelöfen zu finden. In Verbindung mit Pufferspeichern wird der Komfort der Beschickung deutlich gesteigert, weil wesentlich seltener Holz nachgelegt werden muss. Außerdem kann der Kessel länger ungedrosselt im Nennbetrieb gefahren werden, was den Nutzungsgrad erhöht und die Schadstoffe verringert. CO2-neutral und bei richtiger Verbrennung relativ schadstoffarm.

T

Taupunkt

Wenn die relative Luftfeuchte beim Abkühlen der Luft 100% überschreitet, fällt Wasser aus. Im Sommer als Tau, Regen, Beschlag, Schwitzwasser. Im Winter in Form von Reif, Schnee oder Eis.

Transmissionsverluste

Wärmeverluste, die infolge der Wärmeleitung durch die Gebäudeaußenflächen entstehen.



U

U-Wert

Der u- Wert (früher k-Wert) ist der so genannte Wärmedurchgangskoeffizient. Er ist eine bauphysikalische Größe, die angibt, wie viel Energie (Watt) pro Bauteilfläche (m²) bei einem Grad Temperaturdifferenz (K-Grad Kelvin) durch das Bauteil transmittiert (W/m²K) je kleiner der u-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Bauteils und um so geringer der Wärmeverlust.

V

Verbrauch

Tatsächliche Menge an Energie die gebraucht wurde. (weicht meist vom Bedarf ab, da die Randbedingungen anders sind. Z.B. werden nicht immer alle Räume genutzt und 17 Sunden am Tag beheizt.)

Versiegelung

Bedeckung oder Versiegelung des Bodens mit wasserundurchlässigem Material wie z.B. Asphalt oder Beton.

W

Wärmebrücke

Als Wärmebrücken werden Bauteile bezeichnet, die im Vergleich zu den angrenzenden Bauteilbereichen einen höheren Wärmeverlust aufweisen. Typische Wärmebrücken sind z.B. Balkonplatten und Vordächer, die konstruktiv nicht vom Haus, oder beispielsweise der Bodenplatte des Geschosses getrennt sind. Die Wärme „fließt“ dann vom warmen Fußboden im Haus direkt über in die Balkonplatte und somit ins Freie. (Leider werden die Wärmebrücken oft immer noch Kältebrücken genannt. Dies ist aber physikalisch falsch)

Wärmepumpe

Die Wärmepumpe ist ein Gerät, das mit Zusatzenergie wie Strom oder Gas aus der Umwelt Energie entnimmt und in Wärme umwandelt. Die Wärme kann für die Heizung oder die Warmwasserbereitung genutzt werden. Die Energie wird der Luft dem Grundwasser oder dem Erdreich entnommen.

WLG, WLZ

Dämmstoffe sind derzeit in Wärmeleitfähigkeitsgruppen (WLG) eingeteilt, die mit dem 1000-fachen Rechenwert ihrer Wärmeleitzahl (WLZ) bezeichnet werden. Die Wärmeleitzahl ist ein Baustoffkennwert der angibt, wie gut oder schlecht ein Stoff die Wärme durchlässt. WLG 040 steht für die Wärmeleitzahl 0,040 W/mK. Je kleiner der WLG-Wert, desto besser der Wärmeschutz.



X



Y



Z

Zirkel

Das Gerät hat zwei verstellbare Schenkel. Der Zirkel wurde früher von Architekten zum Zeichnen von Kreisen oder zum Messen verwendet.

Zirkulationsleitung

Dies ist eine Verbindung zwischen den Auslasstellen von Trinkwasser wie z.B. Dusche, Badewanne, Waschbecken etc. und dem Trinkwassererwärmer. Die Zirkulationsleitung sorgt dafür, daß bei öffnen des Wasserhahns auch sofort warmes Trinkwasser zur Verfügung steht. Wenn keine Zirkulationsleitung verlegt ist, muß zunächst das in der Leitung stehende abgekühlte Trinkwasser ausfließen, bis das warme bis zur Zapfstelle gelangt ist.